Samstag, 24. November 2012

[Lesestatistik] Oktober 2012

Hallo ihr Lieben!

Ich weiß, ich bin sehr spät dran mit der Statistik, aber eher bin ich leider nicht dazu gekommen...

Gelesen:

  • ·         Nocona von Britta Strauß (528 S.)

  • ·         Ungeplant von Melanie Hinz (236 S.)

  • ·         Unearthly. Heiliges Feuer von Cynthia Hand (400 S.)

  • ·         Legend von Marie Lu (363 S.)

  • ·         Fifty Shades of Grey. Geheimes Verlangen von E.L. James (608 S.)

  • ·         Seelenruf von Richelle Mead (432 S.)

  • ·         Mingus von Keto Von Waberer (300 S.)







Gelesene Seiten: 2867
Gelesene Seiten pro Tag: 92


Oktober war ein eher guter Monat, was meine Lesestatistik betrifft und es gab keine Flops, außer Mingus. Ein bestes Buch aus allen anderen herauszusuchen ist sehr schwer, denn eigentlich waren alle sehr gut.
Demnächst kommen noch ein paar Rezensionen.

Bis bald,
euer Angel=)
 

Freitag, 23. November 2012

[Rezension] Das Pestzeichen von Deana Zinßmeister




 


Infos:

 

  • Taschenbuch: 416 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (17. September 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442476399
  • ISBN-13: 978-3442476398
  • Preis: 9,99
  • E-Book: 8,99

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Inhalt:

 

Ende des dreißigjährigen Krieges kämpfen wegen der großen Hungersnot sehr viele Menschen ums überleben. Die Familie von Susanna scheint all dies überstanden zu haben, und in eine bessere Zukunft blicken zu können, bis eines Tages die gesamte Familie umgebracht und der Hof abgebrannt wird. Susanna, die zu dem Zeitpunkt bei ihrer Base zu Besuch war, ist die einzige der Familie die überlebt. Sie versucht sich durchzuschlagen und den Grund für diese Gräueltat herauszufinden, und ahnt nicht, in welche Gefahr sie sich dabei begibt…

Meine Meinung:

 

Vor einigen Jahren hatte ich schon einmal ein Buch von Deana Zinßmeister gelesen, welches ich genauso gut fand wie auch dieses, das Pestzeichen. Wenn man zu einem Buch von ihr greift, kann man sich sicher sein, dass man einen qualitativ hochwertig recherchierten historischen Roman in den Händen hält, wo die Seiten beim Lesen nur so dahin fliegen.
Das Buch hat mir dementsprechend auch sehr gut gefallen! Die tragische Geschichte um Susanna und ihre Familie ist von der ersten Seite herzerwärmend und mitreißend. Susanna besitzt für ihr Alter (sie ist noch nicht mal 20) schon einen sehr starken Charakter, der sich nicht so schnell unterkriegen lässt. Alleine macht sie sich auf den Weg, um das Geheimnis um den Mord an ihrer Familie zu lüften. Wie sie sehr schnell herausfindet, ging es dabei um begehrte magische Schriften, die der Vater mal gekauft haben soll und versteckt hielt. Im Angesicht des Todes vertraut der Vater Susanna (bei ihrer Rückkehr) die Schriften an, und somit macht sie sich allein auf den Weg, um herauszufinden was sie beinhalten, und wie sie den dort angegebenen Schatz finden kann.
Vom Inhalt möchte ich jetzt nicht mehr verraten, da ich nicht spoilern und den ganzen Inhalt preisgeben will. Zu den Charakteren habe ich vor allem Susanna ins Herz geschlossen. Doch auch Urs, ein Schweitzer Junge, der mit seiner Familie nach Trier zieht, kommt sehr sympathisch rüber. Beide geben ein sehr süßes Paar ab. Die Autorin hat beide sehr gut charakterisiert; beide tragen dazu bei, die Spannung aufrecht zu halten, und man will die ganze Zeit weiterlesen, weil man wissen will wie es mit ihnen weitergeht.
Den Schreibstil mochte ich ebenfalls sehr gerne, er trägt dazu bei, dass das Buch sehr flüssig und schnell zu lesen ist.  Eine Eigenheit des Stils ist, dass die Personen am Anfang sehr oft in direkter Rede mit sich selbst reden, wenn sie alleine sind, ermitteln oder sich Sachen fragen. Dies ist, wie ich finde, eher selten bei Büchern,  es stellt aber auch keine Einschränkung im Lesefluss dar.
Als Leser erfährt man sehr viel über das Saarland und ihrer Einwohner in der Zeit des dreißigjährigen Krieges. Die Autorin schafft es, dass man sich zu hundert Prozent in diese Zeit zurückversetzen kann und versteht wie und warum sie so gelebt haben. Das Nachwort hat noch einmal dazu beigetragen, die Geschichte richtig abzurunden und alle Fakten an die richtige Stelle zu setzen.

Fazit:

 

Ein gut recherchiertes Werk, das sehr interessante historische Fakten aufweisen kann. Die Spannung, wie auch die Tiefe der Charaktere kommt dabei jedoch nicht zu kurz, im Gegenteil, sie vermischen sich und heraus kommt ein einzigartiger  historischer Roman der das Zeug zum Bestseller hat. Über eine Fortsetzung ist zwar noch nicht näheres bekannt, ich würde mich jedoch sehr darüber freuen, denn Susanna und Urs sind mir sehr ans Herz gewachsen. Empfehlen kann ich dieses Buch jedem Liebhaber von historischen Romanen!
Ich vergebe 5 von 5 Sternen!



Ich bedanke mich ganz herzlich bei Deana Zinßmeister, dem lovelybooks-Team und dem Goldmann-Verlag, die die Leserunde ermöglicht haben!

Donnerstag, 8. November 2012

[Rezension] Plötzlich verliebt von Petra Röder




Infos:


 


  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 419 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 202 Seiten
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B008XMCYRE
  • Preis: 2.99

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Inhalt:

 

„Plötzlich verliebt“ handelt von Megan Bakerville, die in einer großen Immobilienfirma arbeitet. Leider wurde sie aber nicht als Immobilienkauffrau, so wie sie es sich gewünscht hat, eingestellt, sondern als Seminar- und Schulungsplanerin. Noch schlimmer ist, dass Anabel, ihre Mitarbeiterin sie die ganze Zeit von oben herab behandelt und wie eine Sklavin herumkommandiert. Als dann Megan herausfindet, dass ihr Freund, mit dem sie eigentlich zusammenziehen wollte, fremd geht, bricht für sie eine Welt zusammen. In einer sehr spontanen und ungewollt verschickten Mail bewirbt sie sich für das Austauschprogramm ihrer Firma, wird auf Anhieb angenommen und für sechs Monate nach London geschickt. Dort angekommen, lernt sie den überaus charismatischen und sympathischen Sebastian kennen….

Meine Meinung:

 

Vorneweg, das Buch hat mir sehr gut gefallen! Wie man aus der Inhaltsangabe herauslesen kann, handelt es sich hierbei um ein Chick-Lit-Buch; und hier bekommt man genau das was auf der Verpackung auch drauf steht. Eine unterhaltsame, spannende, und witzige Geschichte, die, gepaart mit ironischen und teilweise überzogenen Charakteren einfach nur Spaß macht zu lesen.
Megan ist ein super sympathischer, sarkastischer und liebevoller Charakter, den ich sofort ins Herz geschlossen habe. Das, was ihr Ex Ryan ihr antut ist wirklich grausam und ich kann vollkommen nachvollziehen, wie sie sich fühlt. Es ist verständlich, dass sie nur noch weg will und London in dem Fall eine gute Lösung ist.
Molly, Megans beste Freundin, ist genau so, wie eine beste Freundin sein soll. Immer für sie da, wenn es ihr schlecht geht, und sie vor den blöden und aufdringlichen Ex-Freunden fernhält. Manchmal kann sie sehr aufdringlich und nervenaufreibend werden, vor allem mit ihrer ungehaltenen Neugier und ihrer Shoppingsucht, die Megan in den Wahnsinn treiben.
Beide Figuren haben mir sehr gut gefallen und ich musste oft lachen, wenn einer von beiden mal wieder ein Malheur geschieht, was oft in dem Buch vorkommt. Der einzige negative Punkt, der mir aufgefallen ist, ist das fast alles vorhersehbar war. Am Anfang des Buches wusste ich schon so gut wie sicher, wie das Buch ausgehen würde. Allerdings hat dies der Spannung nicht so viel genommen, da das Buch trotzdem sehr unterhaltsam ist und mir Spaß machte, es zu lesen.

Fazit:


Ein unterhaltsamer, witziger und spannender „Snack“ für zwischendurch, der sich sehr schnell und gut liest, nicht zuletzt durch den fließenden Schreibstil der Autorin. Ich empfehle dieses Buch allen, die ein kleines Buch für zwischendurch lesen möchten, wo Spannung gepaart mit einer Prise Romantik und sehr viel Humor die gesamte Geschichte versüßen.
Ich vergebe gute 4 von 5 Sternchen!

Ich bedanke mich ganz herzlich bei der Autorin Petra Röder und lovelybooks die diese Leserunde ermöglicht haben!

Dienstag, 6. November 2012

[Rezension] Blanche - Der Erzdämon von Jane Christo




Infos:

 

  • Broschiert: 210 Seiten
  • Verlag: Sieben-Verlag (April 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3864430488
  • ISBN-13: 978-3864430480
  • Preis: 14.90
  • E-Book: 8.99

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Inhalt:

 


In Blanche geht es um die Profikillerin Blanche, deren Mentor und einziger Fels in der Brandung, Wayne, durch eine Explosion ums Leben kommt. Blanche versucht, herauszufinden, wer ihn getötet hat, und findet dabei heraus, dass Wayne nicht der ist, der er zu sein scheint. Doch damit nicht genug;  bei ihrer Suche nach dem Mörder steht ihm Beliar zur Seite, ein Erzdämon, dessen Charme Blanche sofort erliegt. Doch Beliar, ein Gefolgsmann von Saetan, verfolgt seine eigenen Ziele… Eine Profikillerin und ein Dämon, ob das wohl gut geht?

Meine Meinung:

 

Ich war am Anfang ein wenig abgeschreckt, als ich in der Inhaltsangabe etwas von Dämonen las, da ich mit Büchern über diese Kreaturen bis jetzt nur schlechte Erfahrungen gemacht habe. Doch damit lag ich hier ganz falsch, das Buch hat mir nämlich sehr gut gefallen.
Die Spannung ist von Anfang an vorhanden, und es macht einfach nur Spaß in die Welt von Blanche einzutauchen. Das gesamte Buch besitzt einen roten Faden, der vom Anfang bis zum Ende vorhanden ist, nämlich Waynes Seele, die dieser an den Teufel verkauft hatte, zu retten.
Ich war wirklich positiv überrascht von diesem Buch, da ich eine solche Tiefe der Charaktere und mit viel Aktion geladene Geschichte nicht erwartet hätte. Die Story spielt in Paris, und hier muss ich der Autorin ein Lob aussprechen, da sie die Straßennamen und sonstige Details der Stadt sehr gut recherchiert hat.
Blanche war mein absoluter Lieblingscharakter; ich liebe sie! Sie ist witzig, originell, sarkastisch und knallhart, wenn es drauf ankommt. Wenn man ihre Lebensgeschichte beachtet, ist das auch nachvollziehbar.
Beliar, der Dämon, ist, so wie Blanche, ebenfalls sehr gut ausgearbeitet. Auch ihn konnte ich sehr gut nachvollziehen und er war mir von Anfang an sympathisch.
Ich konnte das Buch bis zur letzten Seite nicht aus der Hand legen, nicht zuletzt auch wegen dem leichten, gut zu lesendem und flüssigem Schreibstil der Autorin. Geschmückt ist die Geschichte mit mehreren Nebencharakteren, die auch nicht zu kurz kommen. Jane Christo hat es geschafft, alle mitspielenden Figuren so gut zu charakterisieren, dass ich sie alle vor meinen Augen sehen konnte. Das Kopfkino lieft während des gesamten Buches, und oft musste ich wegen Blanches Sarkasmus laut auflachen, was mir in Büchern wirklich nicht oft geschieht.

Fazit:

 

Jane Christo hat es geschafft, sehr viel in ein 200-seitiges Buch zu packen, ohne dabei oberflächlich zu sein oder Sachen zu vernachlässigen. Die Spannung und Originalität hält den Leser während des gesamten Buches auf Trab. Hier trifft das Sprichwort „weniger ist mehr“ vollkommen zu! Eine Reihe mit Suchtfaktor!

Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

 

Ich bedanke mich ganz herzlich bei bookshouse.de für das Rezensionsexemplar!

[Rezension] Mingus von Keto von Waberer

Infos:

  • Taschenbuch: 300 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Oktober 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423249374
  • ISBN-13: 978-3423249379
  • Preis: 14.90
  • E-Book: 12.99

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Inhalt:

Das Buch Mingus spielt in einer dystopischen Zukunftswelt, wo alles vertechnisiert ist. Das Klonen wird immer populärer und somit auch die Versuche, den Menschen mit einem Tier zu kreuzen. Leo, ein erfolgreicher Gentechniker, hat den großen Coup gelandet: er hat Mingus erschaffen, eine Kreatur, die eine Mischung aus Mensch und Löwe darstellt. Jahrelang hat er ihn geheim gehalten, bis er durch eine Krankheit stirbt und Mingus, zusammen mit einem von Leo entführten Mädchen, auf sich alleine gestellt sind. Als die beiden von Forschern aufgegriffen werden, ist das Chaos groß, und die Geschichte nimmt ihren Lauf…

Meine Meinung:

Es fällt mir wirklich schwer, eine Rezension zu diesem Buch zu verfassen. Einerseits hat es mir gefallen, aber es gibt leider auch sehr viele Punkte, die meine Meinung leider zu einem negativen Urteil umschwingen lassen.

Zunächst einmal der Schreibstil. Dadurch, dass er sehr abgehackt ist und es sehr kurze Sätze sind, war es am Anfang sehr schwer in die Geschichte hineinzufinden. Ich brauchte eine Weile bis ich mich daran gewöhnt hatte.
Das Buch ist aus sehr vielen unterschiedlichen Perspektiven geschrieben, es sind so viele, dass ich sie manchmal nicht voneinander unterscheiden konnte. Zum Glück ist als Überschrift jedes Kapitels der Name des Erzählers angegeben, sonst würde der Leser überhaupt nicht wissen, wer da gerade spricht. Man könnte jetzt annehmen, dass, durch die verschiedenen Perspektiven, der Sprachstil sich ebenfalls ändert. Demnach dürfte er also nicht immer abgehackt sein; wenn Mingus spricht, kann man durchaus nachvollziehen, dass er keinen so großen Wortschatz hat als normale Menschen - leider ändert der Stil nicht einmal, wenn kluge Gentechniker zu Wort kommen, was ich sehr komisch fand!
Vielleicht wollte die Autorin den Schreibstil einfach halten, um so einen größeren Kontrast zu der futuristischen Welt aufzubauen?
Zu der Handlung: ich finde eigentlich nicht, dass in dem Buch viel geschieht. Oft hat man überhaupt keine Einschätzung , wie viel Zeit zwischen den verschiedenen Kapiteln vergehen, da alles (durch den Schreibstil) nur sehr schwammig und oberflächlich erklärt und erzählt wird. Viele Begriffe wie zum Beispiel Pam, Pom, Ci-Po usw. werden mit keinem Satz erklärt und als Leser muss man sich sehr vieles selbst zusammenreimen.

Die Charaktere finde ich ebenfalls oberflächig und nur grob beschrieben. Bei manchen Personen, wie zum Beispiel dem kleinen Mädchen Nin, merkt man, dass sie eigentlich sehr sympathisch ist, leider kommt das durch den Sprachstil nicht so zur Geltung, wie es sollte.

Fazit:

Im Gesamten finde ich, dass man aus dieser Welt, die Keto von Waberer hier geschaffen hat, viel, sehr viel mehr hätte machen können. Die Ideen, die sie hat, um ihrer Welt einen eigenen Charakter zu geben, sind an sich sehr originell und interessant. Allerdings hadert es an der Umsetzung! Meiner Meinung nach wurde hier etwas versucht, das so nicht funktionieren kann! Wenn der Sprachstil anders wäre, könnte man schon viel mehr aus dieser Geschichte machen. Ich finde es eigentlich nachvollziehbar, dass Mingus mit seinen Einschränkungen so spricht, was ihn übrigens auch sehr sympathisch und zu einem meiner Lieblingscharaktere macht, aber wieso das ganze Buch so schreiben?? Ich hoffe, dass die Autorin noch ein Buch über diese Welt schreibt, denn diese ist es wirklich wert!

Von mir gibt es knappe 3 von 5 Sternen.

 

Ich bedanke mich ganz herzlich bei der Autorin, dem dtv-Verlag und bei lovelybooks, die diese Leserunde ermöglicht haben!